Über mich

  • Kurzübersicht:
  • Geburtstag: September 1983
  • Familienstatus: alleinstehend ohne Kinder
  • Lehrberufe: Schreiner/Tischler und Verwaltungsangestellter
  • Hobbys:
    – mit dem Radl durch Utting fahren
    – Modellbau
    – freiwillige Feuerwehr

Ohne jeden Zweifel fühle ich mich als echter Uttinger! Ende September 1983 erblickte ich im Landsberger Krankenhaus das Licht der Welt und lebe seither in Utting, dabei reichen die Wurzeln meiner Familie in Utting bis in die 50 er Jahre zurück, 1958 zog mein Opa Helmut Basinek mit meiner Oma nach Utting, gerade vielen alten Uttingern dürfte der Name Basinek nicht unbekannt sein, war doch mein Opa über viele Jahre Vorstand der Uttinger Liedertafel und im Berufsleben als Zuchtwart ein bekanntes Gesicht im ganzen Landkreis. Auch heute ist der Name Basinek noch fleißig im Ort unterwegs und vielen Uttingern ein Begriff, bringt doch meine Mutter Christine Basinek als „schnelle Postbotin“ jeden Tag die Post in zahlreiche Uttinger Haushalte.

Meine Kindheit und Jugend verlief wie zur damaligen Zeit ganz klassisch, vormittags in der Schule und am Nachmittag mit dem Fahrrad unterwegs auf Uttings Straßen, schon damals interessierte ich mich für alles was im Ort los war. Mein schulischer Werdegang verlief ohne großes Aufsehen an der damaligen Grund- und Hauptschule in Utting und fand mit dem qualifizierenden Hauptschulabschluss sein Ende. In den letzten Jahren meiner Schulzeit merkte ich schnell, dass ich ein Handwerk lernen wollte, zur damaligen Zeit mit dem „Quali“ in der Hand kein Problem. So begann ich Anfang des neuen Jahrtausends meine Ausbildung zum Schreiner, natürlich in einem Uttinger Handwerksbetrieb, der Schreinerei Sedlmair. Nach der Lehre und der Ableistung des Grundwehrdienstes in der Sanitätsstaffel des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck machte ich verschiedene Stationen auf dem Arbeitsmarkt. Bis ins Jahr 2017 arbeitete ich dabei über viele Jahre bei der Deutschen Post, durch günstige Arbeitszeiten konnte ich viel Zeit für meine Hobbys aufbringen, hierzu zählen eine ausgeprägte Sammelleidenschaft für Baumaschinenmodelle, die Kommunalpolitik und das wohl größte und schönste Hobby das man haben kann: Die freiwillige Feuerwehr.

Bereits mit 14 Jahren trat ich der Uttinger Feuerwehr bei und konnte mich schnell vom normalen Feuerwehrmann nach oben arbeiten. Heute darf ich der Kommandant eines 50 Köpfigen modernen Dienstleisters mit einer Jugendgruppe von 16 Personen sein, was mich sehr stolz macht und jeden Tag auf das Neue motiviert in diesem starken Team arbeiten zu dürfen.

Voll eingebunden in das Uttinger Dorfgeschehen wurde ich im Jahr 2014 in den Uttinger Gemeinderat gewählt, 3 Jahre durfte ich am Ratstisch platz nehmen, ehe das für mich über viele Jahre unvorstellbare geschah! Es ergab sich für mich die Möglichkeit in das örtliche Bauamt zu wechseln und berufsbegleitend die Ausbildung zum Verwaltungsangestellten zu durchlaufen, so wurde ich zum 01.06.2017 zum Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung.

Heute blicke ich zufrieden auf meinen beruflichen Werdegang zurück, ich durfte die „Sprache“ des Handwerkes lernen, was mir im Bauamtsalltag sehr oft hilft, die Kreativität eines Schreiners habe ich nie verloren und wende diese gerne an, durch meine Zeit als Postbote habe ich gelernt wie wichtig mir der Umgang mit Menschen ist. Durch meine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten habe ich grundlegende Kenntnisse über das Verwaltungshandeln im Rathaus und das Arbeiten am Ratstisch gelernt.

Bei aller Zufriedenheit über meinen beruflichen Werdegang bleiben aber auch Wünsche offen, gerne würde ich das Ruder in die Hand nehmen, aktiv gestalten, entscheiden und moderieren.

Politischer Werdegang

Kurzübersicht:

regelmäßiger Zuhörer im Gemeinderat seit 2003

– Gemeinderat für die Ländlichen Wähler 2014 – 2017

– Mitarbeiter im Bauamt der Gemeinde seit Juni 2017

– erneut regelmäßiger Zuhörer im Gemeinderat seit Juni 2017

Im jungen Alter von 20 Jahren ging ich im Jahr 2003 eher zufällig zum aller ersten Mal in eine Gemeinderatssitzung, eigentlich wollte ich nur die Beratung über den Bauantrag einer Bekannten verfolgen und war völlig überrascht über die Fülle an Informationen. Datenschutz war damals ein Fremdwort, alle Bauanträge wurden mit Namen der Bauherren vorgelesen, die Besucherränge wurden aufgrund der damaligen Besucherzahlen noch zweireihig aufgebaut. Am Ratstisch fanden unter der Leitung des damaligen Bürgermeisters Josef Klingl interessante und heftige Wortgefechte statt. Vorgenannte Geschehnisse und nicht zuletzt die Tatsache, dass eine kleine Gruppe alter Uttinger nach der Sitzung in das Stüberl des Feuerwehrhauses einkehrten und die Sitzung analysierten und diese mit alten Geschichten und Erlebnissen aus Utting umrahmten zogen mich förmlich an!

So ging ich fortan gut 11 Jahre als Zuhörer in beinahe jede Sitzung des Gemeinderates und konnte mir hier ein gutes Bild über Utting und die politische Arbeit machen.

So war es kein Wunder, dass mir als jungen und interessierten Zuhörer zu den Kommunalwahlen 2008 erstmals ein Listenplatz zur Wahl des Gemeinderates angeboten wurde, damals konnte ich mich nicht dazu entscheiden zu kandidieren und lehnte dankend ab.

Im Rahmen der Vorbereitungen zur Kommunalwahl 2014 stand für mich die Entscheidung für den Gemeinderat zu kandidieren erneut auf dem Plan, auf der Suche nach einem politischen Zuhause unter den 4 örtlichen Parteien kam der Kontakt zur ländlichen Wählergemeinschaft zustande, die LW war zu diesem Zeitpunkt seit gut 40 Jahren stets mit einem Vertreter im Gemeinderat vertreten, Johann und Liesbeth Reinhart gestalteten und prägten über die Jahre das Bild Uttings vom Ratstisch aus mit. Die Liste 2014 konnte schnell mit 16 Kandidaten gefüllt werden. Im Rahmen eines kurzen und informativen Wahlkampfes unter dem Motto „Ländliche Wähler – der richtige Maßstab für Utting“ und der damit verbundenen Meterstabaktion zogen mit Matthias Hornsteiner und meiner Person erstmals gleich zwei Gemeinderäte in den Gemeinderat ein, erstmals saß ein Gemeinderat für die LWG am Ratstisch der nicht aus dem Bereich der Landwirtschaft kam.

Mit Aufnahme der Arbeit am Ratstisch wurden mir völlig neue Perspektiven über Utting und die Verwaltung geöffnet, meine handwerkliche Ausbildung, meine Erfahrungen aus der Feuerwehr und dem Berufsleben ermöglichten mir, mich gut und konstruktiv einzubringen. Dies wurde auch in der Gemeindeverwaltung wahrgenommen und so erhielt ich die Möglichkeit in die Verwaltung zu wechseln was aus rechtlichen Gründen die Aufgabe des Gemeinderatsmandates zur Folge hatte. Zum 01.06.2017 wechselte ich in die Gemeindeverwaltung und musste das Gemeinderatsmandat schweren Herzens aufgeben. Jakob Wilhelm rückte als Listennachfolger nach.

Seit dieser Zeit sehe ich die Arbeit des Gemeinderates aus einem völlig neuen Blickwinkel und möchte künftig gerne als Bindeglied zwischen Verwaltung und Gemeinderat arbeiten.

Meine Ziele

In der nächsten Zeit stehen grundlegende Entscheidungen für Utting an, um konstruktiv arbeiten zu können Bedarf es Menschen die Führungsaufgaben übernehmen, Entscheidungen herbeiführen oder treffen und diese im Anschluss auch vertreten. Unsere leistungsstarke Verwaltung weiter zu stärken ist hierbei unabdingbar. Sicherlich wird es nicht möglich sein, jeden Wunsch oder die Interessen des einzelnen Bürgers gerecht zu werden, jedoch gilt es die überwiegenden Belange unserer Bürgerinnen und Bürgern zu vertreten bzw. umzusetzen. Dabei soll unser Ort liebens – und lebenswert bleiben.

Meine Ziele sind daher:

– klare und durchsichtige Strukturen

– sinnvoller und strukturierter Einsatz der Finanzmittel

– zukunftsorientierte Konzepte für unsere Gemeinde

– ein offenes Miteinander über Partei oder Organisationsgrenzen hinaus

Meine Motivation

Arbeiten und Wohnen wo andere Urlaub machen ist ein Privileg, welches nicht jedem Zuteil wird, Generationen vor uns haben Utting gestaltet und zudem gemacht was es heute ist. Hohe Grundstückspreise und hohe Mieten werden uns in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen stellen sowie die Struktur und das Zusammenleben im Ort prägen. Mit dem Wissen und der Erfahrung der älteren Bürgerinnen und Bürger, der Kraft und den innovativen Ideen der jüngeren Bürgerinnen und Bürgern arbeiten zu können und zu dürfen sowie klare Strukturen sowie meine eigenen Ideen treiben mich an, Bürgermeister von Utting zu werden.